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Copyright © by Mansholt 1998 - 2017                Impressum

Neuerscheinung

1. Auflage

“Blind Date nach

Grönland”

Ein Segelabenteuer Das neue Buch von Bernd Mansholt ist im Buchhandel erschienen. Signierte Bücher sind in der Goldschmiede erhältlich oder per Mail oder Telefon zu bestellen. Auch mit persönlicher Widmung als (Selbst)Geschenk. Gebundene Ausgabe 224 Seiten, 80 Fotos Verlag: Delius Klasing ISBN-10: 3768839125 ISBN-13: 978-3768839129 22,90 Euro ________________________

Uhren

Aktuell

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Armband-, Taschen-, Standuhren - wir haben Interesse an hochwertigen Markenuhren. Bitte alles anbieten, auch defekt. ________________________

Qualitätsmanagment

Zertifiziert

DIN EN ISO 9001

Goldschmiede Mansholt hat

sich in internen und externen

Audits nach dem

internationalen Standard DIN

EN ISO 9001 für

Qualtitätmanagment

zertifizieren lassen.

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Feedback

Kundenstimme

Trauringkurs 

“Unsere Ringe, die wir bei euch in dem Mokume Gane-Kurs gemacht haben, gefallen uns noch immer so, wie am ersten Tag. War eine tolle Erfahrung, danke.” Wiebke und “Wolle” aus Emden ________________________ Sterne-Goldschmiede Kundenzufriedenheit

4,9 Sterne 

Im relevanten Umfragezeitraum erhielten wir von 2.470 befragten Kunden 4,9 von fünf möglichen Sternen in den Bereichen Beratung, Service, Ausführung und Preis. _________________________
Aus dem Land der aufgehenden Sonne Traditionelle Metallfalttechnik Mokume Gane Mit Mokume Gane wird eine Jahrtausende alte japanische Metallfalttechnik bezeichnet, die dem Damastzenerstahl nicht unähnlich ist. Der japanische Ausdruck lässt sich am besten mit “holzgemasertes Metall” übersetzen. Auf den folgenden Bilder wird eine Herstellungsart dieser Spezialtechnik dargestellt, die wir in der Goldschmiede Mansholt für Ringe verwenden. In diesem Beitrag möchte ich einen  Herstellungsweg von fugenlosen Partner-Ringen beschreiben, die nach der alten japanischen Mokume-Gane- Technik gefertigt werden. Mokume-Gane ist geschichtetes Material, das lotfrei an den Grenzschichten miteinander verschweißt wurde. Möglich wird das, indem auf übereinander liegende Platten oder Drähte hoher Druck ausgeübt und Hitze zugeführt wird. In der Praxis bedeutet das, es werden Bleche unterschiedlichen Materials (Kombinationen aus z.B. Palladium/Rot-Grün-Weiß-Gelbgold/Silber/Kupfer, abwechselnd ca. acht bis fünfzehn Lagen) in einer Art Schraubzwinge im Glühofen solange erhitzt, bis es an den Grenzflächen der Platten zur Verschmelzung kommt. Die Ausgangsmodule beziehen wir als Halbzeug von der Fa. Schichtwerk, die sich auf die Herstellung von Metallverbindungen spezialisiert hat. Die in Europa führende Manufaktur für Mokume-Gane-Module erfüllen allerhöchste Qualitätsanforderungen. 1. Bei den hier beschriebenen und oben abgebildeten Ringen handelt es sich um Ringe aus fünfzehn Lagen Grüngold und Palladium. Das angelieferte Modul wird zunächst auf einwandfreie Qualität untersucht.         2. Mit dem Sickenhammer wird das Modul auf dem Amboss geschmiedet.       3. Das Material wird geglüht, d.h. weich, geliefert. Ein Glühen ist vor dem ersten Schmieden nicht nötig.         4. Nachdem beide Längsseiten geschmiedet wurden, geht es vorsichtig an den Seitenflächen weiter. Es ist darauf zu achten, dass sich die Kanten nicht einfalten.       5. Hier ist gut zu erkennen, wie die Kanten mitgeschmiedet werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Stirnseiten des Moduls. Sollten sich hier erste Risse zeigen, sollte man die Stirnseiten mit hartfließenden Lot flächig verlöten.       6. Für das Tordieren (Drehen) wird das Modul zunächst geglüht, um es nach dem Schmieden wieder weich zu bekommen, und an einem Ende ca. sechs Millimeter in den Schraubstock eingespannt und an dem anderen Ende mit einer Zange vorsichtig und langsam um die Längsachse gedreht. Wir benutzen in unserer Werkstatt für diese Arbeit seit Jahren eine gute, stabile Wasserpumpenzange. Das Einspannen in den Schraubstock sollte mit Fingerspitzengefühl erfolgen: Zu lose hält das Modul nicht; zu fest wird das Modul zu sehr gequetscht und schert ab.         7. Nach etwa zwei Umdrehungen wird wieder geglüht und abgeschreckt. Es folgen weitere Drehungen. Am linken Ende kann man gut die Verletzungen im Material erkennen, die durch das Festhalten in der Zange oder im Schraubstock entstanden sind.         8. Zwischendurch immer wieder glühen und abschrecken. Die genauen Temperaturen und Glühzeiten, sowie die Art des Abschreckens sind von Modul zu Modul unterschiedlich und Erfahrungssache.       9. Nachdem genügend Drehungen durchgeführt wurden, können die Kanten, die sich beim Drehen aufgestellt haben, vorsichtig geschmiedet und beigefeilt werden.       10. Der Stab wird weiter rundum geschmiedet und beigefeilt         11. Diese Arbeit muss sehr gewissenhaft durchgeführt werden damit sich kein Material einfaltet. In diesem Arbeitsgang werden auch die Maße (Breite und Stärke) der Ringe berücksichtigt. Ggfs. kann die Rollen- und/oder Blechwalze unter Beachtung der Scherkräfte verwendet werden.       12. Mit einem 0,9mm-Bohrer werden vier Löcher in das Material gebohrt. Der Stab ist jetzt ca. 10mm stark und die Gefahr ist groß, dass der Bohrer abbricht, wenn er verkantet - meist bleibt dann ein Stück Bohrer im Material stecken. Sollte dies passieren, kann man versuchen direkt davor oder dahinter neu zu bohren. Sollte das nicht funktionieren, legt man das Stück über Nacht in Salzsäure und versucht den angelösten Rest im Ultraschall zu entfernen und an der Stelle neu zu bohren.         13. Es gibt Verfahrenshinweise, die durchgängige Bohrlöcher (ca. 10 bis 15 Stück) zwischen den ersten Bohrungen präferieren. Bei dieser Methode ist mir jedoch der Materialverlust zu groß; außerdem steigt die Gefahr, dass Bohrer abbrechen.       14. So sehen saubere Sägeschnitte aus. Besondere Sorgfalt gilt der jeweiligen Rückseite. Öfteres Umspannen des Sägeblattes und Umdrehen des Stabes erleichtert die Arbeit.       15. Ein abgerundeter Stahlkeil wird mittels einer Presse in den entstandenen Schlitz gedrückt.       16. Anschließend wird der Schlitz mit einem Ring - und/oder Ösenriegel sehr vorsichtig "aufgedornt", die erste Ringform wird erahnt.       17. Auf dem Ringriegel und der Ringerweiterungsmaschine werden die Öffnungen abwechselnd bearbeitet bis eine Brillenform erreicht ist. Man erkennt an der dunklen Farbe des Materials, dass wieder geglüht wurde.       18. Anschließend werden die Ringe geteilt. Es ist besonders darauf zu achten, dass der "Trennungsschnitt" nicht zu dicht an einen der Schlitze gesetzt wird, weil sonst der Ring später an dieser Stelle zu dünn werden könnte.       19. Die Ringrohlinge werden auf Risse und Schäden untersucht, ggfs. mit entsprechendem Lot ausgebessert und weiter in Form gebracht.         20. Diese Ringe sind bereits rund und an den Endstücken beigefeilt.       21. Hier sind großzügig aufgetragene Lotausbesserungen zu erkennen. Diese reduzieren sich bei weiterer Verarbeitung auf ein Minimum.     22. Die Ringe werden auf den passenden Durchmesser geschmiedet. Der Ring links im Bild wurde schon auf Breite gefeilt - es zeigt sich erstmal die ausgeprägte Farbe des Grüngoldes. Das von uns verwendete Grüngold 750/- besteht übrigens nur aus zwei Elementen: 75% reines Gold 999,9/- und 25% reines Silber 1000/-. Es sind keinerlei Zusätze wie Cadmium oder Aluminium enthalten.     23. Nachdem die Breite definiert wurde, wird das entsprechende Profil heraus gefeilt. Die satinierte Oberfläche lässt die Maserung besonders gut zur Geltung kommen.     24. Die Ringe sind fertig gestellt. Einzigartig wie fingerprints: Fugenlose Partnerringe aus Mokume-Gane - echte Unikate. Arbeitszeit ca. acht Stunden. Die hier beschriebene Methode ist nur eine von vielen Möglichkeiten. So können die Ringe noch gestülpt werden, d.h. das Innere wird nach außen gedreht. Dadurch bekommen die Ringe wieder eine andere Musterung. Außerdem gibt es viele Arten der Oberflächenbearbeitung mit Sticheln, Fräsern und/oder Punzen. Die Lieferzeit der Ringe dauert zwischen zehn Tagen und sechs Wochen - je nach Verfügbarkeit der Module. Wir bieten außerdem an, diese Ringe in einem unserer Goldschmiedekurse selbst mit unserer Hilfe herzustellen. Der Partnerringkurs dauert in der Regel zwei Tage und kostet für Mokume Gane 410 Euro pro Person zzgl. Material. In den Kursen werden zweifarbige Materialkombinationen verwendet, die sich im Laufe der Zeit unter metallurgischen Gesichtspunkten als weniger problematisch herausgestellt haben, wie z.B. Gelbgold- und Silberschichten oder Kupfer und Silber mit einem Innenring aus Silber. Die Herstellungsweise in den Kursen weicht etwas von der oben dargestellten Methode ab, das entstehende Muster ist allerdings sehr reizvoll. Kurstermine bitte unter 0441/9608880 oder info@mansholt.de  erfragen.
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Trauringkurse

Immer mehr Paare entscheiden sich, ihre Trauringe bei Mansholt selbst zu gestalten und zu fertigen ...mehr ________________________

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Neues Label

Olivia-Arts

Im Januar 2015 starten wir mit dem Schmucklabel Olivia-Arts eine romantische Schmucklinie auf DaWanda ________________________

Umweltbewusst

100% Ökogold

Recycling

Es ist unser Ziel 2017 den Bedarf an Gold und Silber komplett aus recyceltem Material zu beziehen. ________________________

Ausgezeichnet

mydays-Partner

“Ausgezeichneter

Partner 2016”

Auch 2016 ist die Goldschmiede Mansholt wieder ausgezeichneter Partner vom größten deutschen Eventveranstalter mydays. _______________________
Die fertigen Ringe in Mokume Gane-Stil
Stürmischer Wind und Gegenströmung erzeugt eine kabbelige Kreuzsee im Nordatlantik. In den Ozeanen der Welt befinden sich schätzungsweise 70 Millionen Tonnen Gold.
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